TAG 6
Slogan of the day
2036 Heute verschiebe ich die Arbeit in die Nachtstunden. Grundsätzlich ist mir die Nacht doch wohler gesonnen. In der Nacht gibt es mehr Platz um Nachzudenken. Und mehr Ruhe. Weil der Rest der Welt schläft
2100 Ich sortiere Schokoerdnüsse nach Farben.
2130 Wenn ich morgen einen Tag zu abschließenden Betrachtungen einplane, muss ich heute mit allem baulichen etc. fertigwerden. Aber was ist das alles?
2200 Die Nacht ryhthmisiert mich. Der Kopf ist freier. Man fühlt sich eher alleine. Der Hunger drängt auch mehr. Ich esse Reis.
2230 Planung, wie die Dinge – die fehlen, die unfertig sind oder die mich nerven – zum Abschluß kommen können. Alles muss irgendwann ein Ende haben.
2300 Streichen. Essen. Streichen. Wein. Streichen.
2330 Ich zeichne Rehmenschen.
0000 Siehe oben. Futzelarbeit.
0040 Super komplexer Kartoffelstempfel für Rehmenschendruck bestehend aus drei zusammengesetzten Teilen.
0100 Siehe oben. Und Stempeln abgeschlossen.
0130 Die Nacht funktioniert.
0200 Die Müdigkeit kommt immer wieder in starken Schüben. Die Augen fallen mir zu.
0230 Ich höre Podcasts zu Politik und Kunst. Es fühlt sich alles sehr beruhigt an. Ich weiß was ich zu tun habe. Es entspannt.
0302 Und auch das Farbenkonzept funktioniert für mich. Außerdem hab ich Mickey (dem Kaktus) ein neues Haus gebaut. Leider hab ich jetzt lauter winzige Kaktusnadeln in der Hand. Interesssanterweise sind meine anderen in letzten Tagen aufgetretenen Leiden beinahe alle verschwunden. Der Kopf, die Hand, der Fuß...alles gut. Nur der Rücken plagt mich.
0330 Ich hab schon wieder mit mir selbst gesprochen. Das darf keine Normalität werden.
0400 Beinahe alles abgeschlossen. Material hat mir gefehlt, aber man muss halt Möglichkeiten finden...
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(Ich empfehle, dazu das hier zu hören: >Link
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